Kontakt

Allgemeine Anfragen

Sie interessieren sich für die Koehler Renewable Energy, unsere Beteiligungen oder haben Fragen zu erneuerbaren Energien aus dem Hause Koehler?

Dann senden Sie uns einfach Ihre Anfrage über das Kontaktformular. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

Anlieferung der Großkomponenten für den Windpark Blasbach

Neue Transportstrecke für Rotorblätter

30.08.2023

Der Baufortschritt des Windparks Blasbach kommt weiter voran. Die Inbetriebnahme der Anlagen ist weiterhin bis Ende 2023 geplant. Produziert werden sollen rund 23.000 MWh Strom, was dem jährlichen Strombedarf von rund 9.000 durchschnittlichen 2-Personen-Haushalten in Deutschland entspricht. Mittlerweile sind die Fundamente der Windkraftanlagen fertiggestellt, auch die notwendigen Kranstellflächen wurden vorbereitet. Im weiteren Verlauf sind letzte Vorbereitungen für die Anlieferungen der Rotorblätter notwendig.

Abbildung: Die Fundamente der Windkraftanlagen sind fertiggestellt, auch die notwendigen Kranstellflächen wurden vorbereitet. Im weiteren Verlauf sind letzte Vorbereitungen für die Anlieferungen der Rotorblätter notwendig. Quelle: Koehler-Gruppe
Abbildung: Die Fundamente der Windkraftanlagen sind fertiggestellt, auch die notwendigen Kranstellflächen wurden vorbereitet. Im weiteren Verlauf sind letzte Vorbereitungen für die Anlieferungen der Rotorblätter notwendig. Quelle: Koehler-Gruppe

Strecke für die Anlieferung der Rotorblätter verschiebt sich

Die ursprünglich geplante Route über die B49 Richtung Wetzlar, dann durch Blasbach und die Serpentinen-Straße zur Windpark-Einfahrt am Altenberg, konnte von der zuständigen Stelle leider nicht freigegeben werden. Hintergrund ist der Zustand der Straßen, die die Befahrung mit einem Schwertransport nicht zulassen. Konkret geht es um mehrere sanierungsbedürftige Brücken entlang der B49 zwischen Gießen und Wetzlar.. Das hat zur Folge, dass Alternativ-Routen für den Transport der Rotorblätter in Betracht gezogen werden müssen – der Transport aller weiteren Teile, wie beispielsweise Turmteile, ist davon nicht berührt.

Spezialfahrzeug zum Transport von Rotorblättern notwendig

Bei der Prüfung alternativer Routen wurden alle Belange des Artenschutzes sowie Natur und Landschaft berücksichtigt. In enger Abstimmung mit den beteiligten Behörden hat sich ergeben, dass lediglich die Anlieferung über Osten – also den Landkreis Gießen und den Lahn-Dill-Kreis möglich ist. Bei der Auswahl der Ausweichroute wurden die Interessen der Beteiligten Gemeinden und der örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt und insbesondere der Einfluss auf Mensch und Natur so weit wie möglich minimiert. Der Einsatz eines Spezialfahrzeuges, welches die etwa 75 Meter langen Blätter beim Transport um die engen Kurvenbereiche entlang der Strecke rangieren kann, macht eine Umlademöglichkeit notwendig. Zuletzt liefen Gespräche mit Gemeinden, Eigentümern und Landwirten von in Frage kommender Flächen für diese Umlademöglichkeit. Leonard Lehnhoff, Projektmanager bei Koehler Renewable Energy, die den Windpark planen, umsetzen und betreiben werden, stellt fest: „Wir erleben hier eine sehr gute Kooperation aller Beteiligter, was in Anbetracht der aktuellen Ferienzeit und herausfordernden Zeitschiene alles andere als selbstverständlich ist und wofür wir sehr dankbar sind. Die Fläche, die nur für kurze Zeit als Umlademöglichkeit dienen soll, eignet sich ausgesprochen gut dafür und die notwendigen Bauantragsunterlagen werden voraussichtlich noch im August eingereicht.“

Für den Transport müssen außerdem auf einer insgesamt ca. 3,5 Kilometer langen Strecke teilweise Äste und punktuell Bäume zurückgeschnitten werden, da diese dem Rotorblatt im Weg wären, welches beim Transport bis zu 45m in die Höhe ragen wird. Hier befindet sich Koehler Renewable Energy bereits in der Abstimmung mit Vertretern der öffentlichen Träger wie beispielsweise Naturschutz, Forst, Straßenmeisterei, Gemeinde und ökologischer Baubegleitung. Voraussichtlich Ende August werden erste Arbeiten zum sogenannten „Lichtraumprofil“ im Lahn-Dill-Kreis stattfinden. Im Anschluss sollen die Arbeiten auf der Strecke im Landkreis Gießen folgen.

Die insgesamt ca. 13 Kilometer lange Transportroute der Rotorblätter führt zu Beginn durch den Landkreis Gießen, von der A480 bei Gießen über die Ortsumfahrung Fellingshausen, durch Frankenbach, von dort aus in den Lahn-Dill-Kreis durch die Ortschaften Erda und Hohenahr. Der Spezialtransport der Blätter ist aktuell für Ende Oktober 2023 vorgesehen. Wenn das Wetter mitspielt, so Leonard Lehnhoff weiter, soll die Inbetriebnahme der Anlagen wie geplant noch in diesem Jahr stattfinden.

Datenschutzhinweis

Wir nutzen Cookies und externe Komponenten, wie z. B. Matomo, welche dazu dienen können, Daten über Ihr Nutzungsverhalten auf unserer Website zu sammeln. Datenschutzinformationen