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Windparkprojekt in Nordhessen

Koehler Renewable Energy stellt sich besonderen Herausforderungen

28.03.2023

Ein besonders kniffliges Windprojekt von Koehler Renewable Energy in Kooperation mit Qair Deutschland, wird derzeit in Nordhessen realisiert. In diesem Windpark nördlich von Waldeck sollen fünf Windenergieanlagen (WEA) vom Typ V162 entstehen. Es handelt sich dabei um hochmoderne Anlagen der neuesten Generation mit bis zu 6,2 MW Leistung je WEA.

Koehler Renewable Energy stellt sich besonderen Herausforderungen

Bis die finalen Standorte der WEA feststanden, war viel Analyse notwendig. Zum einen musste die sehr komplexe Topografie berücksichtigt werden, sowie Höhenbeschränkungen eingehalten werden. Zum anderen gibt es eine Radaranlage in Reichweite, welche nur gewisse Korridore zur Planung ermöglichte.

Doch nicht nur der Standort stellte eine besondere Herausforderung dar – auch der Bau eines eigenen Umspannwerks ist eine weitere Besonderheit bei diesem Projekt. Die Schwierigkeit liegt hier bei den benötigten Transformatoren, denn diese sind aktuell Mangelware und die Lieferzeit der Trafos beträgt rund eineinhalb bis zwei Jahre. 

Umfangreiche artenschutzrechtliche Maßnahmen in Umsetzung
Die ersten Bauvorbereitungen wurden bereits seit Anfang des Jahres getroffen. Zunächst mussten dafür einige Flächen vorübergehend gerodet werden, um die Errichtung der Anlagen zu gewährleisten. Es konnten jedoch teilweise Kalamitätsflächen genutzt werden, da Trockenheit und der Befall von Borkenkäfern dem Fichtenwald in den vergangenen Jahren zugesetzt haben. Dennoch wird dieser nicht vermeidbare Eingriff in die Natur durch umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen kompensiert. Da die Fläche in einem potentiellen Haselmausgebiet liegt, durften die Rodungsarbeiten nur in Handarbeit oder von bestehenden Wegen maschinell durchgeführt werden, da die Haselmäuse in den Baumstubben ihren Winterschlaf haltern könnten. Um diesen dennoch im direkten Umfeld ein attraktives Habitat zu bieten, wurden bereits 300 fruchttragende Bäume und Sträucher neu gepflanzt. Auch für die weitere betroffene Fauna werden umfangreiche ökologische Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt. 

Projektplan sieht eineinhalb Jahre für Bauarbeiten vor
Sind die Rodungsarbeiten abgeschlossen, sollen im Spätsommer 2023 die Erdbauarbeiten inklusive Fundamentbau starten und bis spätestens im ersten Quartal 2024 abgeschlossen sein. Für den Sommer 2024 ist die Anlieferung und Errichtung der Anlagenhauptkomponenten geplant, so dass die Inbetriebnahme im Winter 2024/25 vorgenommen werden kann.

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